Wenn es um den Schutz vor Einbruch und Vandalismus geht, vertrauen viele Eigenheimbesitzer und Geschäftsinhaber auf klassische Alarmanlagen. Doch die beste Alarmanlage nützt nichts, wenn keiner sie hört. Durch die Aufschaltung auf eine Alarmempfangsstelle hört immer jemand zu! Besser noch: Es schaut jemand zu! Denn die Videofernüberwachung kombiniert zwei entscheidende Vorteile – permanente Überwachung und bestmögliche Informationsübermittlung.

Wirksame Überwachung per Smartphone-App kaum möglich

Mithilfe von Videotechnik lässt sich in Echtzeit nachvollziehen, was in einem überwachten Bereich vor sich geht. Auf diese Weise können potenzielle Einbrecher bereits vor der Tatbegehung entdeckt und aufgehalten werden. Voraussetzung ist jedoch, dass eine Person das geschützte Objekt beobachtet und die Vorgänge rechtzeitig bemerkt.

Technisch ist dies kein Problem, und so werden Videoüberwachungsanlagen heute oft mit der Möglichkeit angeboten, per Smartphone-App aus der Ferne auf die Bilder zuzugreifen und so überall und zu jederzeit über die Vorkommnisse während der eigenen Abwesenheit informiert zu sein. Allerdings wird es immer wieder Situationen geben, in denen eine Übertragung nicht möglich ist. Ein Funkloch, ein wichtiger Termin oder die Sicherheitsvorschriften im Flugzeug sind nur einige Gründe, die den Zugriff auf die Live-Bilder verhindern. Hier nützt selbst die beste Videoüberwachungsanlage nichts. Kommt es in dieser Zeit zu einem Einbruch, bemerken es die Betroffenen erst, wenn es zu spät ist.

Für einen wirksamen Einbruchschutz ist eine lückenlose Überwachung der Videoanlage unabdingbar. Dies ist aber weder in einem privaten Wohnhaus noch in einem mittelständischen Unternehmen ohne Weiteres umsetzbar. Eine direkte Aufschaltung auf die örtliche Polizeidienststelle oder Feuerwache ist leider nicht möglich. Abhilfe für dieses Problem schaffen private Sicherheitsfirmen mit eigener Notrufleitstelle.

Vorteile der Videoaufschaltung auf die Notrufleitstelle

Die Notrufleitstelle ist rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche und selbst an Feiertagen besetzt. Es gibt quasi keinen unbeobachteten Moment, in dem sich Einbrecher unbemerkt in Ihr Haus schleichen oder sich unberechtigt Zutritt in Ihr Unternehmen verschaffen könnten. Die ständige Überwachung ermöglicht im Ernstfall ein schnelleres Handeln, sodass sich größere Schäden oder Verluste meist abwenden lassen. Das gilt nicht nur für Einbrüche – auch Fälle von Vandalismus, die sich an oder in Gebäuden ereignen, die über eine Leitstelle fernüberwacht werden, lassen sich oft rechtzeitig stoppen.

Insbesondere die Alarmaufschaltung in Verbindung mit einer Bildübertragung bietet hier entscheidende Vorteile. Die Mitarbeiter in der Notrufleitstelle erfassen mit einem Blick die Ereignisse vor Ort. Sie können selbst komplexe Situationen schnell einschätzen, müssen nicht nachfragen und können direkt die nötigen Schritte zur Gefahrenabwehr in die Wege leiten. In Kombination mit weiterer Sicherheitstechnik wie Licht- oder Sprechanlagen lassen sich besondere Maßnahmen durchführen. Sobald beispielsweise in der Leitstelle ein durch den Bewegungsmelder ausgelöster Alarm ertönt, können Licht- und Sprechanlage zum Einsatz kommen, und der Täter so aktiv vertrieben werden.

Das erhöht nicht nur die Sicherheit des Objekts und seiner Bewohner bzw. Mitarbeiter, sondern auch die der Einsatzkräfte vor Ort. Die Mitarbeiter der Alarmempfangsstelle können sie gezielt auf und über das Gelände führen, vor konkreten Gefahren warnen und so zum Beispiel unberechenbare Konfrontationen mit Dritten vermeiden. Auf der anderen Seite erkennen die Mitarbeiter in der Leitstelle schnell, wenn es sich um einen falschen Alarm handelt und zum Beispiel ein größeres Tier den Bewegungsmelder ausgelöst hat. Durch den Ausschluss von Falschalarmen lassen sich unnötige Kosten vermeiden, da überflüssige Einsätze von Polizei oder Wachdienst verhindert werden.

Darüber hinaus bieten manche Notrufleitstellen zusätzliche Dienstleistungen an, die dank Videoüberwachung schnell, einfach und kostengünstig zu realisieren sind. Dazu gehört beispielsweise der regelmäßige virtuelle “Rundgang” durch das überwachte Objekt sowie die Überprüfung der Sicherheitsanlagen bei Abwesenheit der Bewohner oder nach Feierabend der Mitarbeiter.

Höchste Qualität nach EU-Norm

Der Qualitätsstandard für Notrufleitstellen ist in der EU-Norm DIN EN 50518 festgelegt. Sämtliche Leitstellen der Polizei und Feuerwehr, Rettungsdienste, THW und privater Sicherheitsfirmen müssen die darin beschriebenen Richtlinien erfüllen, um das entsprechende Zertifikat zu erhalten. Diese Richtlinien betreffen 1. örtliche/bauliche, 2. technische und 3. betriebliche Anforderungen. Sie sehen unter anderem umfassende elektronische Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Überspannungsschutz und Notstromversorgung) und mindestens zwei qualifizierte Mitarbeiter im Dienst vor, die rund um die Uhr verfügbar sein müssen. Die Einhaltung der Norm wird jährlich durch eine akkreditierte Prüfstelle kontrolliert.

Ihre Sicherheit als Kunde profitiert erheblich von einer Zertifizierung nach DIN EN 50518. Sie können sich sicher sein, von der Leitstelle hohe Qualität und eine wirksame Überwachung zu erhalten. Durch die doppelte technische Absicherung und eine kontrollierte Sicherheitskette sind kürzeste Reaktionszeiten möglich. Zudem sind die Systeme ausfallsicher. Mit einer Aufschaltung auf eine nach DIN EN 50518 zertifizierte Notrufleitstelle sind Sie bestmöglich abgesichert.

Protego 24 verfügt über eine solche Leitstelle – erfahren Sie mehr über die Arbeit unserer Notrufleitstelle. Gern beraten wir Sie über die Möglichkeiten der Videoaufschaltung in einem
individuellen Beratungsgespräch.